Bauschutt

Gemischte Abfälle oder Bauschutt?

Unter Bauschutt versteht man ausschließlich mineralisches Material, also Steine ausser Naturstein. Zu unterscheiden ist hier die Recyclingfähigkeit des Materials. Einerseits gibt es recyclingfähigen und andererseits nicht recyclingfähigen. Eine Faustformel zur Ermittlung der für Sie notwendigen Containergröße finden sie weiter unten auf der Seite.

Bauschutt

recyclingfähig (Kantenlänge bis 80 cm)

  • Beton (auch mit Bewehrung)
  • Ziegel
  • Fliesen
  • Keramik
  • Kalksandstein
  • Zementputz
  • Pflastersteine, Bürgersteigplatten
  • Rasengittersteine (ohne Erde)

nicht recyclingfähig (Kantenlänge bis 80cm)

Bauschutt, nicht recyclingfähig
Bims                        Porenbeton
  • Bims
  • Gips
  • Porenbeton (Ytong)
  • Kaminsteine

kein Bauschutt

 

Größe berechnen für die Abfuhr von Mauerwerk und Co.

Überschlagsweise lässt sich die benötigte Größe bei Containern für Schutt wie folgt berechnen:

Volumen x 1,5 = Größe

Hierzu ein kleines Beispiel:

Unser Lehrlingsstück aus dem ersten Lehrjahr sieht ja nun wirklich nicht sehr hübsch aus. Das soll so nicht mehr bleiben. Einzige Möglichkeit ist der Abriss

Eine Mauer von 2,50m Höhe, 3,80 m Breite und einer Stärke von 0,24 m berechnet sich wie folgt:

2,50 m x 4,80 m x 0,24 m = 2,88 m³

daraus ergibt sich nach oben genannter Formel :

2,88 m³ x 1,5 = 4,32 m³

Die passende Containergröße wäre dementsprechend 5,5m³.

Einerseits ist für Schutt mit dem Faktor 1,5 zu rechnen und andererseits reicht bei der Berechnung von Erdaushub der Faktor 1,2 aus.

Recycling von Bauschutt

In spezialisierten Recyclinganlagen wird der Bauschutt gebrochen und anschließend abgesiebt. Das Material kann dann, unterschieden nach Korngrößen, als Unterbau wiederverwertet werden. Das immerhin gängigste Material und gleichzeitig auch das tragfähigste ist 0-45. Außerdem gibt es noch 0-32er und Recyclingsand.

Ist das Ursprungsmaterial nicht zum Recyceln geeignet, dient es in der Regel der Rekultivierung. Neben den oben genannten Materialien ist ebenfalls die Konsistenz maßgeblich. Feinanteile sind nicht als Unterbau geeignet. Erde setzt die Brecheranlagen zu, dementsprechend ebenfalls ungeeignet. Zu große Kantenlängen können nicht aufgegeben werden. Entsprechende Stücke werden zum Beispiel mittels Bagger vorbehandelt. Anschließend kann dann ein recyceln erfolgen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass einige Aspekte den Ausschlag über die Art der Verwertung geben.

Ferner finden Sie entsprechende Information bei Wikipedia.